Achtsamkeit – ein neuer Lifestyle Trend

Das moderne Leben ist vor allem eins: schnell und geprägt von Ablenkungen. Wir bewegen uns von einer Aufgabe zur nächsten und verlieren dabei die Zeit bewusst zu leben. Der Trend zur “Mindfullness” strebt dem entgegen und soll wieder mehr Achtsamkeit und Dankbarkeit in unseren Alltag integrieren. Egal, ob in Bücherreihen, neuen Apps oder auf Influencer-Kanälen – das Thema taucht mittlerweile überall auf. Doch was steckt eigentlich genau dahinter?

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist grob gesagt eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit. Sicher kennst du Situationen in denen du quasi mehrere Dinge gleichzeitig machst. Zum Beispiel wenn du während des Essens eine Serie schaust und gleichzeitig auch noch Nachrichten am Handy checkst. Das ist ein gutes Beispiel für das Gegenteil von Achtsamkeit. 

Die Schule der Achtsamkeit ist kein modernes Phänomen. Sie hat ihren Ursprung in der buddhistischen Lehre Satipatthana Sutta und wurde vor mehr als 2.000 Jahren ins Leben gerufen. Letztendlich geht es darum den aktuellen Moment bewusst mit allen Sinnen wahrzunehmen. Aber auch die eigenen Gedanken und Emotionen sind dabei zu berücksichtigen. Wichtig ist hierbei jedoch diese nicht zu bewerten, sondern einfach nur wahrzunehmen. Diese Art der bewussten Wahrnehmung kann dabei helfen, den alltäglichen Stresspegel nachhaltig zu senken. 

Beliebte Achtsamkeitsübungen sind zum Beispiel Atemübungen, Meditation oder Yoga.

Vorteile von Achtsamkeitsübungen

Die Wirkung von Achtsamkeitstraining auf die Gesundheit ist in der Psychologie mittlerweile fest anerkannt. Dazu zählen unter anderem:

Stressbewältigung

Eine achtsame Wahrnehmung von Stresssituationen hilft dabei sich nicht von Gedanken und Gefühlen überwältigen zu lassen. Stattdessen kann sie dabei helfen zu erkennen, dass alles nur halb so schlimm ist und Lösungen zu finden. 

Konzentrationsfähigkeit

Viel zu häufig lassen wir uns von irgendetwas ablenken, sei es das Handy, die eigenen Gedanken oder allgemeine Herausforderungen des Alltags. Achtsamkeitsübungen helfen dabei sich zu fokussieren und auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Infolgedessen können wir unsere Aufmerksamkeitsspanne und Leistung verbessern.

Empathie

Auch auf zwischenmenschliche Beziehungen können sich Achtsamkeitsübungen positiv auswirken. Durch das bewusstere Wahrnehmen von Situationen hören wir aufmerksamer zu und können uns besser in unser Gegenüber hineinversetzen. Das wiederum führt dazu, dass wir mehr Verständnis und Akzeptanz für unsere Mitmenschen aufbringen und nicht mehr vorschnell urteilen oder reagieren.

Dankbarkeit

Auch das Thema Dankbarkeit wird positiv vom Achtsamkeitstraining beeinflusst. Häufig nehmen wir unser Leben mit einer gewissen Selbstverständlichkeit hin. Erleben wir den jetzigen Moment bewusster, kann uns das dabei helfen Dinge zu erkennen für die wir dankbar sein können und die besonders schönen Momente mehr zu genießen. Und das wiederum kann zu mehr Lebensfreude und Zufriedenheit führen.

Noch ein kleiner Tipp: Es kann helfen sich Dinge aufzuschreiben. Nicht ohne Grund ist auch Journaling aktuell ein weit verbreiteter Trend. Wenn du dich jetzt fragst, was das sein soll: Es ist lediglich ein neu­mo­di­sches Wort für das Tage­buch­schrei­ben. Dabei fokussiert man sich jedoch weniger auf die Erlebnisse als auf den aktuellen Gemütszustand. Es geht vor allem darum seinen Kopf frei zu bekommen. 

Achtsamkeit beim Essen

Achtsamkeit lässt sich eigentlich überall trainieren – zum Beispiel auch beim Essen deiner leckeren taste&soul Bestellung. Versuche dazu einmal alle Störfaktoren, wie zum Beispiel das Handy, beiseitezulegen. Konzentriere dich dann auf dein Essen, kaue langsam und bewusst. Versuche dabei auf alle Sinne zu achten: Wie ist der Geruch? Die Konsistenz? Die Farbe deiner Mahlzeit? Lege zudem ab und zu Pausen ein in denen du das Besteck beiseite legst. Fühle auch nach dem Essen noch einmal in dich hinein: Hat es dir geschmeckt? Bist zu satt geworden?



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