Avocado – ein gesundes Allround-Talent

Avocados sind von stylischen Instagram-Bildern und leckeren Gerichten gar nicht mehr wegzudenken. Schön aufgeschnitten als Rose, im Smoothie, als Avocado-Toast, in der Smoothie-Bowl oder als Topping für den Salat – mittlerweile findet man die grüne Frucht beinahe auf jeder Speisekarte. 

Wissenswertes über Avocados

Ganz richtig gelesen, die Avocado ist eine Frucht. Genauer genommen eine Beere. Sie wächst an einem Avocadobaum (Lorbeergewächs). Insgesamt gibt es heute über 400 unterschiedliche Avocado-Sorten. In Europa sind die Sorten Avocado Fuerte und Avocado Hass die bekanntesten. Während Hass-Avocados eher klein und rund sind und ihre Schale eine dunkelviolette bis schwarze Färbung hat, sind Fuertes groß und birnenförmig. Zudem ist ihre Schale glatter und grüner.

Aufgrund ihrer cremigen Konsistenz und ihrem hohen Fettgehalt wird die Avocado auch als “Butter des Waldes” bezeichnet. Ursprünglich kommt die Frucht aus Mittelamerika und wurde im 16. Jahrhundert zum ersten Mal nach Europa gebracht. Mittlerweile werden Avocados auch in den Mittelmeerländern angebaut. An erster Stelle der weltweiten Avocado-Produktion steht aber nach wie vor Mexiko, gefolgt von der Dominikanischen Republik, Kolumbien, Peru und Indonesien.

So gesund ist das Superfood

Neben dem leckeren Geschmack haben Avocados viele weitere positive Effekte. Sie enthalten eine Vielzahl an Nährstoffen, die wichtig für unsere Gesundheit sind. Allen voran ist da der hohe Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren zu nennen. Ungesunde Fette aus Wurstwaren und Käse können beim Brotaufstrich daher hervorragend durch Aufstriche mit Avocado ersetzt werden. Avocados haben zwar den höchsten Fettgehalt aller bekannten Obst- und Gemüsesorten, allerdings gelten sie aufgrund der Zusammensetzung aus vielen Einfach- und Mehrfach ungesättigten Fettsäuren als gesunde Fette. 

Für Veganer ist sie eine gute pflanzliche Eiweißquelle und auch in der Low-Carb-Ernährung spielt Avocado eine zentrale Rolle, weil sie praktisch keine Kohlenhydrate enthält. Durch die vielen Proteine macht die Avocado lange satt. 100 Gramm Avocado enthalten gut 140 Kalorien. Zudem sind Avocados aufgrund der Hautschutzvitamine A und E ein Jungbrunnen für die Haut.

Einkaufen – so findest du heraus, ob die Avocado reif ist

Avocados reifen nicht am Baum. Natürlicherweise fallen sie im unreifen Zustand vorher herunter und reifen am Boden nach. Damit den zum menschlichen Verzehr bestimmtem Avocados keine Schäden zukommen, werden sie vor dem Runterfallen gepflückt. Sie reifen dann beim Transport oder im Supermarkt nach. Eine reife Frucht erkennt man daran, dass sie sich mit den Fingern leicht eindrücken lässt. Um zu testen ob sie nicht überreif ist, kann man oben an der Avocado das Überbleibsel des Strunks entfernen. An dieser Stelle bekommt man dann einen Blick auf das Fruchtfleisch. Ist es schön grün, hat sie den perfekten Reifezustand. Ist es bereits dunkler verfärbt, ist die Avocado zu reif bzw. schon schlecht.

Avocado zubereiten: So geht’s

Unsere Lieblings-Rezepte

Wir verwenden frische Avocado am liebsten als Zutat für unsere Bowls. Aber auch als sättigende Komponente für unsere Salate und Wraps eignet sie sich hervorragend.

Du kannst sie aber auch wunderbar für Smoothies und Smoothie Bowls nutzen – die werden durch die Konsistenz des Fruchtfleischs besonders cremig.

Aus reifen Avocados kannst du wunderbare, leckere Aufstriche herstellen, sie passen zu allen Brotsorten, Baguette aber auch als Dip zu rohem Gemüse. In einem anderen Blogbeitrag haben wir weitere Tipps für die perfekte Guacamole gesammelt.

Einen eigenen Avocado-Baum pflanzen

Wenn du auch den Avocadokern sinnvoll nutzen magst, kannst du ihn nutzen, um dir deinen eigenen kleinen Avocado-Baum zu ziehen. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, Früchte zu erhalten eher gering, da Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung in unseren Breiten meist nicht ausreichen, aber eine hübsche Zimmerpflanze bekommst du allemal. Und so geht’s:

  1. Verwende einen möglichst unverletzten Kern samt brauner Schale den du zunächst abspülst und dann trocken tupfst.
  2. Steche drei oder vier Zahnstocher seitlich in den Kern und lass diesen mit der unteren, flacheren Hälfte in ein Glas mit Wasser hängen. Am besten wechselst du das Wasser alle paar Tage aus.
  3. Nach einigen Wochen teilt sich der Kern und ein Keim wächst aus der Spitze. Nach unten treiben Wurzeln aus.
  4. Sobald der Trieb etwa 15 Zentimeter hoch ist, kann das Pflänzchen in nährstoffreiche Erde eingetopft werden. Der Kern sollte dabei auf der Erdoberfläche liegen, nur die Wurzeln kommen ins Erdreich.

Viel Spaß!


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