5 Tipps, wie du das Homeoffice lieben lernst

Immer mehr Leute arbeiten im Homeoffice. Die einen können sich gar nicht vorstellen, irgendwann wieder ins Büro zu gehen und die anderen sehnen sich nach ihrem Arbeitsplatz außerhalb des privaten Umfelds und den sozialen Interaktionen mit den Kolleg*innen. Für all diejenigen, die noch Schwierigkeiten haben motiviert in den Homeoffice-Tag zu starten, haben wir in diesem Beitrag ein paar Tipps gesammelt.

Was bedeutet Homeoffice überhaupt?

Der Begriff Homeoffice setzt sich aus den englischen Wörtern “Home” (Zuhause) und “Office” (Büro) zusammen. Damit ist eigentlich auch schon relativ schnell klar, worum es sich beim Homeoffice handelt: Nämlich eine flexible Arbeitsform, bei der die Arbeit von zuhause aus verrichtet wird. So werden die eigenen vier Wände zum neuen Arbeitsplatz.

Wusstest du, dass “im Homeoffice arbeiten” im Englischen mit “working remotely” übersetzt wird? Das Wort “Homeoffice” beschreibt hier nämlich eher den Raum in dem gearbeitet wird, als die Tätigkeit, die dort ausgeübt wird.

Im Deutschen gibt es allerdings einen minimalen Unterschied zwischen Homeoffice und Remote Work (oder mobilem Arbeiten). Diejenigen, die remote arbeiten, haben nämlich gar keinen festen Arbeitsplatz – weder im Büro noch zuhause – und sind somit komplett ortsunabhängig.

Sowohl die Arbeit im Homeoffice als auch das mobile Arbeiten sind hauptsächlich Jobs vorbehalten, die eher IT-lastig sind und damit größtenteils am Rechner, Laptop oder Handy verrichtet werden können.

Die Arbeit am digitalen Heimarbeitsplatz stellt die Trennung von Arbeits- und Privatleben vor neue Herausforderungen. Deshalb haben wir in diesem Beitrag einige praktische Tipps für dich gesammelt, wie du auch von zuhause aus produktiv arbeiten kannst und du eine gute Work-Life-Balance findest.

Unsere Tipps

1. Arbeitsplatz einrichten

Ein fester Arbeitsplatz ist auch im Homeoffice nicht zu unterschätzen. Eins ist nämlich klar: Das Bett oder die Couch sind keine geeigneten Orte für Produktivität – hier soll sich entspannt werden. Also richte dir am besten einen Ort ein, wo du konzentriert und ohne viel Ablenkung arbeiten kannst. Wenn du kein Arbeitszimmer hast, ist das kein Problem! Auch ein Schreibtisch in einer ruhigen Ecke im Wohnzimmer oder der Küchentisch können genutzt werden. Wichtig ist vor allem, dass du genügend Platz hast und einen Ort schaffst, wo du Arbeitsutensilien, wie deinen Laptop und ein Notizbuch, etc. aufbewahren kannst. Ebenso solltest du dich an dem Ort wohlfühlen. Vielleicht hängst du dir noch ein Urlaubsbild an die Wand, oder schaffst dir eine neue Zimmerpflanze an.

2. Routinen schaffen

Wie verlockend ist es, morgens länger liegen zu bleiben, weil man keine Bahn bekommen muss, um rechtzeitig im Büro zu sein? Natürlich sehr! Aber schon hier solltest du vorsichtig sein und darauf achten, Routinen festzulegen. Sie helfen dir dabei motivierter und fokussierter in den Arbeitstag zu starten. Also steh am Besten immer zur gleichen Zeit auf und starte auch mit gewissen Gewohnheiten in den Tag: Egal, ob es die morgendliche Dusche ist, das Zähneputzen oder ein entspanntes Frühstück ist. Auch schon das Anziehen von richtiger Kleidung kann einen guten Start in den Tag unterstützen. Was uns auch gleich zum nächsten Punkt bringt.

3. Die richtige Kleidung

Hier wartet schon die nächste Verlockung: Wenn du das Haus nicht verlassen musst, warum dann nicht im Schlafanzug bleiben oder nur eine Jogginghose anziehen? Die richtige Kleidung kann jedoch sehr viel Einfluss auf dein Gefühl und deine Ausstrahlung nehmen. So kann das morgendliche Zurechtmachen dazu führen, dass du dich einfach frischer, wacher und letztendlich auch professioneller fühlst. Zudem hilft dir der Umstieg von lockerer Kleidung auf ein “Job-Outfit” auch schneller in den Businessmodus und am Nachmittag in den Feierabend zu kommen. So kannst du Arbeit und Freizeit auch durch deine Kleidung klarer trennen. Und gibt es dir nicht auch nochmal ein besonders gutes Gefühl, wenn du in dein Feierabend-Outfit schlüpfen kannst?

4. Pausen

Da im Homeoffice der gemeinsame Lunch mit den Kolleg*innen ausfällt, kann es schnell passieren, dass man gar keine richtige Pause macht und vielleicht nur nebenbei eine Kleinigkeit snackt. Dabei sind Pausen essentiell wichtig, um den Kopf frei zu bekommen und sich der Arbeit im Anschluss mit neuer Energie zu widmen. Es nämlich quasi unmöglich einen 8-Stunden-Arbeitstag ohne Pause konzentriert zu arbeiten. Daher: Plane deine Pause fest ein. Nimm dir Zeit für ein leckeres Mittagessen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer bunten Bowl oder einem knackigen Salat von taste&soul? Wichtig ist dabei: Kommt vom Arbeitsplatz weg. Bewegung ist ebenfalls hilfreich um neue Energie zu tanken. Also lauf doch noch eine kurze Runde um den Block, bevor du dich wieder deiner Arbeit widmest.

5. Digitales Socialising

Es ist nicht zu unterschätzen, wie wichtig der soziale Austausch mit den Kolleg*innen ist. Im Büroalltag ergeben sich immer wieder Situationen für soziale Interaktionen und leichten Smalltalk oder privaten Austausch. Egal, ob in der gemeinsamen Mittagspause oder bei einem Plausch an der Kaffeemaschine. Versucht diese Gespräche im Homeoffice so gut es geht trotzdem zu führen. Vielleicht stellt euch euer Arbeitgeber passende Chat-Tools zur Verfügung – die ihr dann auch mal für private Inhalte nutzen könnt – oder ihr richtet eine digitale Kaffeepause via Video-Call ein. Die Bildung von Freundschaften mit Mitarbeitern steigern nämlich nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch das Engagement von Mitarbeitern. “Zusammen”  macht auch Homeoffice einfach mehr Spaß.

Einen eigenen Weg finden

Wir hoffen, dass dir diese Tipps dabei helfen, auch im Homeoffice konzentriert und effektiv zu arbeiten und deinen neuen Arbeitsalltag ideal zu gestalten. Das wichtigste ist, dass du deinen eigenen Weg findest. Vielleicht hast du auch schon eigene Erkenntnisse gewinnen können, was dir besonders hilft und welche Faktoren für dich weniger wichtig sind. Nach Feierabend können wir zum Beispiel noch einen Spaziergang oder ein (Home-)Workout oder eine Yoga-Einheit empfehlen, um noch einmal eine klare Linie zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Damit schaffst du dir eine ideale Work-Life-Balance.

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